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IT-Grundschutz

SentryAssets führt Sie Schritt für Schritt durch den IT-Grundschutz des BSI, auch ohne Informationssicherheitsbeauftragten im Haus. Grundlage ist Ihr Inventar: Das Inventar ist die Strukturanalyse. Assets, Standorte und Beziehungen müssen Sie nicht ein zweites Mal erfassen.

SentryAssets unterstützt beide Varianten des IT-Grundschutzes. Unter Grundschutz vergleicht eine Übersicht Aufbau, Umfang, Aufwand, Zertifizierbarkeit und Übergangsfristen.

Grundschutz++ Edition 2023
Aufbau 20 Praktiken, etwa Governance, Konfiguration oder Detektion; Anforderungen beziehen sich direkt auf Zielobjekt-Kategorien Bausteine in Schichten (ISMS, Anwendungen, IT-Systeme, Netze, Infrastruktur), bei der Modellierung den Zielobjekten zugeordnet
Umfang rund 1.000 Anforderungen mit MUSS, SOLLTE oder KANN, je mit Sicherheitsniveau (normal oder erhöht) und Aufwand von 0 bis 5 über 100 Bausteine mit Basis-, Standard- und Anforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf
Format maschinenlesbar (OSCAL), laufend aktualisiert Kompendium als PDF und XML in jährlichen Editionen
Methodik Methodik-Leitfaden vom April 2026, noch in der Erprobung BSI-Standards 200-1 bis 200-3 mit Basis-, Standard- und Kern-Absicherung
Zertifizierung voraussichtlich ab 2027 ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz, voraussichtlich noch bis Ende 2028
Geeignet für Einstieg ohne bisherige Grundschutz-Dokumentation, Ausrichtung auf die künftige Fassung wer jetzt ein Zertifikat anstrebt oder eine bestehende Dokumentation weiterführt

Stand Oktober 2026 nach Angaben des BSI; Termine zu Zertifizierung und Übergang können sich ändern.

Beide Kataloge laden Sie selbst beim BSI herunter und importieren sie; SentryAssets prüft die Datei vollständig, bevor es sie speichert.

flowchart LR
  A[Informationsverbund] --> B[Strukturanalyse]
  B --> C[Schutzbedarf]
  C --> D[Modellierung]
  D --> E[Grundschutz-Check]
  E --> F[Realisierungsplan]

Die Seite Grundschutz zeigt, wo Sie stehen, und nennt den einen nächsten Schritt. Unter Aufgaben erinnert SentryAssets an diesen Schritt, für die Rollen, die ihn gehen dürfen.

  1. Informationsverbund festlegen. Der Informationsverbund umfasst alle Prozesse, Anwendungen, IT-Systeme, Räume und Personen, die Sie gemeinsam betrachten (BSI-Standard 200-2, Kap. 3.3). Der Dialog erklärt, was dazugehört, und schlägt Namen und Geltungsbereich vor. Für Grundschutz++ wählen Sie dazu Sicherheitsniveau und Modalität, für die Edition 2023 die Vorgehensweise (Basis-, Standard- oder Kern-Absicherung); zum Einstieg empfiehlt der Dialog die Basis-Absicherung.

  2. Strukturanalyse aus dem Inventar. Die Zielobjekte stammen aus Ihrem Inventar: der Informationsverbund selbst, Kategorien als Gruppen gleichartiger Assets, einzelne Assets und Standorte. Für Grundschutz++ schlägt SentryAssets die Zielobjekt-Kategorien aus Inventar und Standorten vor.

  3. Schutzbedarf feststellen. Je Schutzziel (Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit) legen Sie den Schutzbedarf fest: normal, hoch oder sehr hoch. Für Standorte gilt das Maximumprinzip: je Schutzziel der höchste Wert der Assets dort (BSI-Standard 200-2, Kap. 8.2). Mit Pro vererbt SentryAssets den Schutzbedarf entlang der Abhängigkeiten.

  4. Modellieren. Für die Edition 2023 schlägt SentryAssets Bausteine vor, aus der Kategorie, aus den Betriebssystemen, die die Agents melden, und aus der Art des Standorts, jeweils mit Begründung; Sie übernehmen sie einzeln oder ordnen weitere über die Suche zu. Für Grundschutz++ ergibt sich das Anforderungspaket aus dem Informationsverbund. Mit Pro übernehmen Sie alle Vorschläge auf einmal.

  5. Parameter festlegen (Grundschutz++). Manche Anforderungen enthalten Parameter, etwa eine Frist. Jeder Parameter sagt, welche Art Wert gefragt ist, mit passenden Vorschlägen; Ihre Werte bleiben über neue Katalogversionen erhalten und erscheinen in den Texten der Anforderungen.

  6. Grundschutz-Check. Je Anforderung erfassen Sie den Stand: umgesetzt, teilweise, nicht umgesetzt oder entbehrlich (nur mit Begründung), dazu Verantwortliche, Termin und Notiz. Eine Legende sagt, wann welche Antwort richtig ist; jede Anforderung von Grundschutz++ erklärt ihren Text mit Ihren Werten, das erwartete Ergebnis und passende Nachweise.

  7. Nachweise verknüpfen. Dokumente, die eine Umsetzung belegen, etwa den Beschluss der Geschäftsführung, hängen Sie an den Stand einer Anforderung, vorhandene oder direkt hochgeladene. Die Seite eines Dokuments zeigt, wofür es als Nachweis dient.

  • Die Übersicht zeigt den Fortschritt je Praktik bzw. Baustein und Zielobjekt.
  • Fällige und überfällige Termine erscheinen als Aufgaben.
  • Das Anforderungspaket mit seinem Umsetzungsstand exportieren Sie als CSV.
  • Einträge, deren Anforderung oder Parameter ein neuerer Katalog nicht mehr enthält, lassen sich entfernen.

Die RECPLAST GmbH ist das Beispielunternehmen des BSI. In SentryAssets könnte ihr Weg so aussehen:

  1. Informationsverbund „RECPLAST gesamt“ mit dem Hauptsitz und der Fertigung als Standorten, Basis-Absicherung.
  2. Die Agents erfassen Server und Clients; der Collector findet Drucker und Switches. Die Kategorien „Server“, „Clients“ und „Netzwerk“ werden zu Zielobjekten.
  3. Der Dateiserver erhält Schutzbedarf „hoch“ für Vertraulichkeit, weil dort Konstruktionsdaten liegen; der Standort Hauptsitz übernimmt diesen Wert nach dem Maximumprinzip.
  4. SentryAssets schlägt für die Windows-Server die passenden Bausteine vor, für den Serverraum den Baustein für Serverräume.
  5. Im Grundschutz-Check hängt der ISB das freigegebene Datensicherungskonzept als Nachweis an.

SentryAssets ist ein Produkt der SecureBits Cyber Security UG (haftungsbeschränkt)